Zeit für effiziente Lösungen.

klima2020_neuzeit
klima2020_neuzeit

KLIMASCHUTZ OHNE KOMFORTVERZICHT?

Nachhaltigkeit mit Reichweite und ohne Einschränkungen.

Share this Post

Aktuell laufen 95 Prozent des Straßenverkehrs mit Benzin und Diesel. Im Verkehrssektor sind die Emissionen fast genauso hoch wie noch vor 26 Jahren. Während andere Bereiche Fortschritte erzielt haben, herrscht auf Deutschlands Straßen CO2 und Stickoxid-Alarm. Die Zeit drängt jedoch – und die Lösungen sind bereits vorhanden!

Deutschland wird immer mobiler. Die Kilometer, die deutsche Autofahrer auf ihren Tachos ansammeln, werden bis zum Jahr 2025 um 20 Prozent gegenüber 2010 wachsen. Gleichzeitig wird der LKW-Verkehr für den Transport von Gütern bis 2030 um 40 Prozent weiter steigen. Aktuell bedeuten mehr Autos mehr Schaden für unser Klima – doch das muss nicht so sein.

Als Lösung des Problems gelten Elektroautos: Die Fahrzeuge, die sich hoher politischer Konjunktur erfreuen, laufen mit vermeintlich sauberem Strom und werden als völlig emissionsfrei verkauft. Ihre tatsächliche Verbreitung ist jedoch bislang gering – ihr Marktanteil beträgt 0,1 Prozent. Elektroautos kranken an einer geringen Reichweite und außerordentlich hohen Anschaffungskosten. Die Umweltbelastungen bei der Produktion und Entsorgung der Batterien, sowie der tatsächliche Energiemix des Antriebs bleiben unerwähnt. Unser Klima beeindruckt das nicht.

Technologisch ausgereift, mit ebenbürtigen Reichweiten gegenüber Benzin- und Dieselantrieben und ausgestattet mit einem dichten Tankstellennetz sind Fahrzeuge mit Erdgasantrieb. Die marktgängige Alternative zu konventionellen Kraftstoffen spart bis zu einem Viertel des CO2 gegenüber Benzinern. So kann ERDGAS als Kraftstoff sofort einen wirksamen Beitrag zur CO2 -Reduzierung im Straßenverkehr leisten. Auch die Preise von Erdgasfahrzeugen liegen deutlich unter denen für Elektrofahrzeuge und auf dem Niveau von Dieselfahrzeugen. Die Technologie ist seit vielen Jahren verfügbar, millionenfach erprobt und schnell ausbaubar. Wir müssen sie nur nutzen.


KLIMANEUTRALE MOBILITÄT MIT MAXIMALEM FAHRSPAß?

Grünes ERDGAS für den Audi.

Share this Post

Im Jahr 2013 hat der Autobauer Audi seine erste eigene Power-to-Gas-Anlage eröffnet. Im niedersächsischen Werlte im Emsland werden seither pro Jahr etwa 1.000 Tonnen grünes ERDGAS produziert. Der grüne Kraftstoff geht dann über das Erdgasnetz zu den Erdgas-Tankstellen. Dort können dann (auch Nicht-Audi) Fahrer regeneratives ERDGAS tanken.

Doch Audi produziert das grüne ERDGAS nicht (nur) aus Spaß an der Technologie. Es ist auch gedacht für die Audi Erdgas-Flotte. Allen voran steht der Audi A3 Sportback g-tron. Auf Fahrspaß muss keiner verzichten bei 197 km/h Spitzengeschwindigkeit – aber der Auspuff verzichtet komplett auf CO2-Ausstoß! Mit dem selbst produzierten grünen ERDGAS können 1.500 Audi A3 Sportback g-trons jedes Jahr jeweils 15.000 km ohne CO2-Emissionen zurücklegen. Diese Spritztouren sind völlig klimaneutral, denn mit ERDGAS aus der Power-to-Gas-Erzeugung ist das freigesetzte CO2 im Herstellungsprozess bereits gebunden.
Das Projekt zeigt: ERDGAS kann nicht nur die Wohnung wärmen oder Strom erzeugen. Es kann auch mobil machen und leistet als Kraftstoff einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Mit mehr Erdgasmobilität in den Städten werden erheblich weniger CO2 und Stickoxid und praktisch Feinstaub freigesetzt – und das ist mehr als notwendig.


 
Audi A3 g-tron, Audi

Audi A3 g-tron, Quelle: Audi

CRUISEN FÜR DEN KLIMASCHUTZ?

Mit ERDGAS rollt es besser.

Share this Post

Erdgasfahrzeuge haben mehrere wesentliche Vorteile. Sie verursachen ca. 25 Prozent weniger CO2 – mit 100 Prozent BIO-ERDGAS oder Power-to-Gas sogar fast keines. Gegenüber Dieselmotoren reduzieren sie die Lärmbelastung um die Hälfte und sind somit deutlich leiser. Gerade bei großen LKW, die heutzutage mit Diesel fahren, macht sich das stark bemerkbar. Außerdem senken Fahrzeuge mit Erdgasantrieb den Feinstaubausstoß praktisch auf null. Davon profitieren besonders Städte und Ballungsräume mit hohem Verkehrsaufkommen, wo die geltenden Grenzwerte für Feinstaubbelastung regelmäßig überschritten werden.

Warum sind Fahrzeuge mit Erdgasantrieb dann so wenig verbreitet? Erhebliche Markthemmnisse stehen bislang einem flächendeckenden Einsatz von Erdgasfahrzeugen entgegen. Konkret heißt das: Biomethan und ERDGAS als Kraftstoff müssen auch weiterhin als Zukunftskraftstoffe anerkannt und politisch auch so behandelt werden. Die Verlängerung der Steuerermäßigung für ERDGAS als Kraftstoff muss, wie es im Koalitionsvertrag steht und vom Deutschen Bundestag gefordert wird, sofort umgesetzt werden. Aber auch für die Verbraucher muss mehr Transparenz an der Zapfsäule geschaffen werden: Aktuell werden die Benzin- und Dieselpreise an der Tankstelle in Litern angegeben, die Preise für ERDGAS in Kilogramm. So ist für den Verbraucher der klare Preisvorteil von ERDGAS als Kraftstoff nicht erkennbar. Das Preis-Leistungs-Verhältnis verschiedener Kraftstoffe muss durch eine transparente Preisauszeichnung an der Tankstelle sichtbar gemacht werden.

Die Verbraucherinnen und Verbraucher können viele kleine Schritte machen, die Politik kann die großen Räder drehen. Darum fordert Zukunft ERDGAS die Politik auf, den öffentlichen Nahverkehr auf klimafreundlich zu schalten und mehr Erdgas-Busse in die deutschen Innenstädte zu bringen. Das rettet unsere Städte – vor Lärm, vor Feinstaub, vor Luftverschmutzung. Damit ist den Bürgern und dem Klima geholfen.